das Schoko-Cakepops-Desaster

Nein, nein soooo schlimm war es dann doch nicht. Ich wollte nur mal einen dramatischen Titel…

Mein erster Versuch mit Cake Pops war geschmacklich ein voller Erfolg (ähem, ich merke es an der enger gewordenen Hose). Aber von der Gestaltung her waren da einige Dinge, die noch extrem Verbesserungswürdig sind. Habe jedenfalls fleissig mitfotografiert bei diesem Experiment.

Hä? Was? Erstmal den google-translator zu Rate ziehen….

schieb, schieb, in den Ofen rein….

Und dann alles zerbröseln…..

schön Frischkäse dabei…

alles vermischen und dann kugeln….mir kommen Gedanken an Mistkäfer……

die restliche Schokolade ist schon im Wasserbad- ehrlich! Und die Kugeln kühlen im Kühlschrank….

Ich hatte nicht genug Stiele, deswegen wurden die restlichen Kugeln mit der flüssigen Schokolade übergiessen… auch nicht so schlimm…


Der Jubilar (ich liebe dieses altmodische Wort!) hat sich gefreut….

Fazit: es war wieder mit viel mehr Arbeit verbunden als ich gedacht hätte, die Kugeln kann man am Besten einige Zeit ins Kühlfach tun, dann rutscht der Stiel auch nicht durch.

Ich habe natürlich im Netz nach Tipps und Rezepten gesucht

Die Beschreibung im blog “kurz-mal-in-die-küche” fand ich am hilfreichsten.

Auf youtube gibt’s ein ganz gutes Video.

Auch die Leute von Essen und Trinken haben ein gutes Rezept.

Ich muss mich erstmal von diesem Desaster erholen, aber irgendwann gehe ich nochmal einen Versuch an……

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


ikea-hacking


Ich hab es mal wieder getan. Ich habe vom Schweden gekauftes Material individualisiert.

Und zwar habe ich zwei Lampen gekauft, nämlich die kleine Version von “Aläng”.

Und was ich damit gemacht habe, lass ich die Fotos erzählen:

Was Du brauchst um dies auch zu machen:

-schönes Papier, das lichtdurchlässig ist

- Schere

- passendes Masking-tape zur Befestigung

- eine Lampe mit Namen “Aläng” von ikea (ist eigentlich eine Deckenlampe, hält aber auch prima an der Wand!!)

Natürlich tut sich da -wieder mal- eine ganze Welt an Möglichkeiten auf, wie man diese Lampe noch anders umgestalten kann. Für meinen Sohnemann habe ich auch eine gemacht, allerdings mit Streifen aus alten “lustigen Taschenbüchern”.

Und wenn ihr noch mehr gehacktes ikea Zeugs sehen wollt, dann geht mal hierhin

 

 


!!!2012!!!

 

 


Ich hoffe Du hattest eine gute Zeit und hast ganz nach Deinem Geschmack gefeiert!

Meine Familie und ich sind am 23. Dezember nach Österreich gefahren, nach Gargellen, ins Schneeland. Wir haben zusammen mit einer Truppe Freunde und deren Kindern ein Haus gemietet. Nachdem der Weihnachtsbaum, der eigentlich eingeplant war, nicht mitkommen konnte, waren wir froh, vor Ort, in Sichtweite, einen Tannenbaum zu finden, den wir beschmücken konnten. Er musste ein bisschen frei geschaufelt werden, aber das ist ja eine ehrenvolle Aufgabe, die die Kinder gerne übernommen haben…

Wir waren 15 Leute, darunter 7 Kinder. Da so ein Skiurlaub ja schon ein Geschenk an sich ist, war klar, dass es für jedes Kind “nur” ein Geschenk gibt. Mit einer Verlosung (mit Glücksfee, die die Geschenke angereicht hat) wurden bestimmt, wer als nächstes dran war mit auspacken. Das jeweilige Geschenk wurde begutachtet, bestaunt und vorgeführt, und erst dann war der nächste dran. Es war ein sehr unkompliziertes, friedliches Zusammensein. Auch wenn es ein bisschen “unheilig” war, war es mal eine schöne Abwechslung vom Üblichen.

Wir hatten Glück mit dem Wetter- Sonne, ein paar Grad unter Null und herrliche Pisten. Es war mein dritter Ski-Urlaub und ich war froh, dass ich mittlerweile nicht mehr ganz so unsicher über den Schnee gleiten konnte.

Am Silvestertag hat es angefangen zu schneien. Und zwar nicht nur ein bisschen! Ganz dicke Flocken, über Stunden. Die Antennen auf den Dächern der Autos waren kaum noch zu sehen…Die Ski-Hasen unter uns (zu denen ich ganz bestimmt nicht gehöre), haben sich wie ein Schnitzel über Tiefschnee-Abfahrten gefreut. Ich habe mich darüber gefreut, endlich mal einen Grund zu haben, nicht auf die Piste zu gehen.

Denn: ich hatte mir fest vorgenommen, mein Langzeitprojekt “Granny-squares-Decke” noch im Jahr 2011 zu beenden. Ich habe es geschafft! Es war mein erstes Häkelprojekt, und ich muss sagen: jetzt habe ich Blut geleckt! Und ich habe einige weibliche Mitferienmacher auch ins Häkelfieber gebracht.

Ich hatte mithilfe des Blogs “raumseelig” und einigen anderen Links (ich wusste ja noch nicht, wie Stäbchen, Kettmaschen usw. gehen) gelernt, wie man diese “Granny squares” macht. Und durchs Jahr hindurch immer mal wieder welche gehäkelt (die meisten im heißen Griechenland).

 

Tja, und da ich dann ab dem Silvestertag ab mittags nicht mehr aus dem Bett (Grippe?) heraus kam, habe ich mir schnell noch eine neue Häkelbeschäftigung aus dem Netz gesucht, und habe mit meiner ersten Beanie-Mütze angefangen, und auf der Rückfahrt gestern im Auto zu Ende gebracht. Hier ein Handyfoto:

 

So, und jetzt?

 

Ich hatte vor, das Jahr mit viel Elan und Tatendrang zu starten. Das muss aber noch ein klein wenig warten, erstmal muss ich wieder fit werden.

ABER DANN!!

Ich habe mir wie immer viel vorgenommen fürs nächste Jahr, mal sehen was dabei rumkommt! Ich halte Dich auf dem Laufenden. Ich wünsche Dir einen gesunden, frischen, kreativen und entspannten Start ins neue Jahr 2012 und freue mich, wenn Du bald mal wieder vorbei schaust!

 

 

 


Bastelzeit!!

Jedes Jahr um diese Zeit fange ich an, nach schönen Bastelideen für Weihnachtsbaumschmuck zu suchen. Als ich Kind war, bekamen meine Eltern von verschiedenen Leuten selbstgebastelten Weihnachtsschmuck zugeschickt, wodurch unser Weihnachtsbaum sehr individuell aussah. Man konnte  um den Baum drum herum laufen und sagen: das haben wir letztes Jahr von dem und dem bekommen, dieses haben wir schon seit vielen Jahren- von wem war das noch?

Gestern Abend brauchte ich mal eine Pause von dem Projekt, das so viel länger dauert als ich gedacht hatte. Ich habe bei google “christmas Ornaments paper” eingegeben und bin auf unzählige tolle Bastelanleitungen gestoßen. Ich habe mich für dieses entschieden, auf der amerikanischen Website “instructables”.

Nicht gerade das leichteste, aber origami-Begeisterte werden ihre Freude haben. Ich habe statt Zeitschriften-Papier ein Blatt aus einem alten Atlas genommen.

Et voilá, meine erste Kugel!

 


Sofa bei Tiffany

Ich muss gestehen, dass ich letztens zum ersten Mal “Frühstück bei Tiffany” gesehen habe. Und jetzt bin ich ein großer Fan! Ein echter Kultfilm. Er hat das Potential noch oft von mir gesehen zu werden…

Ich liebe die Wohnung von Holly Golightly! Vor allem dieses Sofa! Wenn ich mal in die unangenehme Lage käme, eine große Villa zu besitzen, würde ich mir so ein Sofa selbst bauen. Unser Wohnzimmer ist 12qm groß und somit hat sich das Thema erstmal erledigt…. Aber man kann ja ein bisschen träumen.

Hier kann man eins kaufen. Braucht man auch das passende Kleingeld für.

Und hier hat jemand selbst eins gebaut, und hier auch.

Und bei Flickr habe ich auch eins gefunden:
clawfoot bathtub sofa

Herrlich, oder?


Pompidompidom

Ich bin ein Fan von Pompoms. Vor allem seitdem ich bei Martha Stewart das hier gesehen habe, stand bei mir der Plan, dass ich das auch machen will!!!

So sehen meine aus. Ein bisschen wilder als die von Martha, aber naja… ich glaube die haben auch nochmal andere Arten von “Tissues” (ich habe es mit Servietten von dm ausprobiert- die haben auch nochmal mehrere Lagen, die man auseinanderziehen kann). Ich finde es eine nette Dekoration für z.B. Geburtstagsfeiern- um so mehr man nimmt, umso schöner! Ich werde sicherlich noch öfter welche machen und vielleicht werden die Pompoms dann auch noch was ordentlicher (vielleicht aber auch nicht, und das ist dann auch gut, Anna-Style halt…)


Sommerlöcher- sinnvoll gefüllt!

Heute ist das Sommerloch deutlich zu spüren: mal keine Verabredungen, Kindergeburtstage oder andere soziale Verpflichtungen, da viele Freunde ausgeflogen sind. Ich laufe den ganzen Tag in Schlabberhosen rum, und die Kinder wollen am liebsten den ganzen Tag Mikado spielen. Nach 20 Runden stressvollen Spielens (“der hat sich bewegt!!” “NEIN- hat er gar nicht!!” “doch hat er woooohl!”) gehe ich in den Keller. Sohnemann hat letztens ein schönes Stück Holz mitgebracht, und da bohr ich jetzt mal Löcher rein. Als Stiftehalter. Ich finde es sieht nett aus, auch wenn noch etwas wuchtig. Wird noch ein bisschen gekürzt. Nur nicht heute, weil ja Sonntag ist und man Nachbarns Ohren nicht strapazieren will (Bohrgeräusche sind definitiv leiser als Stichsäge-geräusche).

Die Kinder finden lauter Holzreste und basteln drauflos: von einem Dampfer über einen Zylinderträger bis zu einem Baumhaus für Monchichis… Ist alles noch nicht ganz fertig, der Spannungsbogen hat nicht ganz für ein komplettes Projekt gereicht. Aber wir kommen alle sehr zufrieden aus dem Keller. Es lebe der Bastelkeller!!!!